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Die Schülervertretung der GAL

SV der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich besuchte den Landtag

Ein Bericht der Schülerin Nina Pley (9a)

Am Donnerstag, den 06.12.2018, traf sich um 07:45 Uhr die Schülervertretung der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich. Gemeinsam fuhren wir nach Düsseldorf zum Landtag. Im Bus konnte man die Aufregung einzelner Schülerinnen und Schüler schon deutlich spüren. Wir nutzten die Fahrt, um noch einmal unsere Fragen durchzugehen, damit wir später gut vorbereitet sein würden. Als wir endlich in Düsseldorf ankamen, bewunderten alle Mitschüler und Mitschülerinnen das Gebäude und wurden anschließend vom Sicherheitspersonal überprüft.

Nach der Sicherheitskontrolle bekam jeder eine Karte. Auf dieser stand, zu welcher Gruppe wir gehörten. Wir waren die Gruppe 5. Nachdem jeder eine Karte bekommen hatte, wurden wir von einem Mitarbeiter des Landtages zu einer Kabine geführt, in der wir unsere Jacken aufhängen konnten. Anschließend führte dieser Mann uns in die Kantine. Auf dem Weg dorthin gingen wir durch ein großes Foyer. Alles war sehr groß und beeindruckend, dennoch sehr kühl eingerichtet. Als wir in der Kantine ankamen, war das Frühstück für uns schon auf den Tischen platziert. Es gab Joghurt, Brötchen und Donuts. Für das Frühstück hatten wir 25 Minuten Zeit.

Nach dem Frühstück wurden wir wieder abgeholt und in einen Raum geführt. Der Raum war zur Hälfte mit einer riesigen Leinwand bedeckt. Dort wartete ein weiterer Mitarbeiter des Landtages auf uns. Er sah sehr nett und vornehm aus, was wahrscheinlich an seinem Anzug lag. Mit uns kam noch eine weitere Klasse in den Raum und wir setzten uns alle auf die Stühle. Der Mann begann zu erklären, was uns erwarten würde. Während er das tat, fiel mir auf, wie höflich und fachlich fundiert er sich ausdrückte. Ich denke, dass muss man auch können, wenn man an so einem Ort wie diesem arbeitet. Der Mann redete viel über die verschiedenen Parteien und zeigte uns auf der Leinwand, wo diese im Plenarsaal sitzen. Es war interessant zu sehen, wie dort alles aufgebaut ist. Wir haben auch ein kleines Rollenspiel gespielt. Es ging um das Recht „Wählen von Geburt an?“ Dazu mussten die verschiedenen Parteien (gespielt von uns) eine Diskussion anfangen und ihre Argumente austauschen. Als dieses Rollenspiel zu Ende war, wurden wir wieder abgeholt und in einen weiteren Raum geführt. Dort wartete schon ein Politiker auf uns. Dieser gab uns eine Stunde Zeit, mit ihm über verschiedene Themen zu diskutieren und Fragen zu stellen. Es wurde über Themen gesprochen, wie z.B. über die mögliche Legalisierung von Marihuana oder über den Erhalt des Hambacher Forstes.

Einerseits war es sehr interessant, aber anderseits hatte ich nicht immer die gleiche Meinung, wie der Politiker, was keineswegs schlecht ist. Am Ende hatte ich trotzdem sehr viel gelernt.

Nach einer Stunde gingen wir wieder in den Raum, in dem sich unsere Sachen befanden, und nahmen alles wieder mit nach draußen. Dort warteten wir auf unseren Bus und machten unser SV-Foto.

Mir persönlich hat der Tag sehr gut gefallen, vor allem, weil ich sehr viel gelernt habe. Unsere SV-Lehrer, Herr Stupp und Herr Regn, begleiteten uns unterhaltsam und aufmerksam durch den Tag. Ich hoffe, wir als SV können uns noch mehr für unsere Schule einsetzen.

Liebe Grüße, Nina Pley 9a