Besucher heute: 8 / 1433 Gesamtschule Aldenhoven-Linnich - Schüleraustausch mit Lesquin
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Schüleraustausch mit Lesquin

Schüleraustausch mit Lesquin

Treffen mit unseren französischen Freunden…

                                                      …ein kleiner Reisebericht!

1.. Montag – Unsere Ankunft

Nach einer kurzweiligen Busfahrt kamen wir am Nachmittag in Lesquin an. In unserer Partnerschule wurden wir vom Schulleiter freundlich begrüßt und trafen unsere altbekannten Austauschpartnerinnen und –partner wieder oder konnten unsere „neuen“ Partnerinnen und Partner kennenlernen. Zum anschließenden Empfang gingen wir in das Rathaus und tauschten bei Orangensaft und Keksen erste Neuigkeiten aus. Schön waren auch die kleinen Präsente, die wir überreicht bekamen. Dann ging die Fahrt zu unseren Gastfamilien, die uns herzlich aufnahmen. Dort ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

2. Dienstag – Ausflugstag

Schon ganz früh (7.00 Uhr!!!) trafen wir uns alle an der Schule und fuhren zusammen in das Bergbaumuseum „Lewarde“. Dort konnten wir in einer Ausstellung etwas über das Leben der nordfranzösischen Bergarbeiter erfahren. Anschließend fuhren wir „Untertage“ und fühlten uns wie kleine „Pütter“, schließlich waren wir auch mit gelben Sicherheitshelmen ausgestattet. Nach so viel Bildung mussten wir uns erst einmal bei einem kleinen Picknick stärken. Prima, dass die Sonne mitspielte. Am Nachmittag besuchten wir den Naturpark „Olhain“ , wo wir einen Orientierungslauf durchführten, der manche ins Schwitzen brachte. Am Abend fuhren alle wieder in ihre Gastfamilien zurück, wo ein leckeres Abendessen wartete.

3. Mittwoch – Schultag

Heute stand der Besuch des Collège Theodore Monod auf dem Programm. Wir hatten die Gelegenheit, an französischem Englischunterricht, Mathematikunterricht oder Geschichtsunterricht teilzunehmen. Ganz schön spannend und ungewohnt, da man nicht immer alles verstanden hat. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien, die mit uns schöne Ausflüge unternahmen, wie z. B. Klettern, Besichtigung anderer Städte uvm..

4. Donnerstag – Rallyetag

Diesmal trafen wir uns um 8.30 Uhr an der Schule. Von dort aus ging es nach Lille. Zunächst stand der Besuch des Geburtshauses von Charles de Gaulle auf dem Programm. Zusätzlich schauten wir uns einen kleinen Film über seine Ludwigsburger Rede an die deutsche Jugend vom 9.September 1962 an. Anschließend spazierten wir in den Innenstadtbereich von Lille. Dort erzählten uns Stadtführer in kleinen Gruppen, was Lille so einzigartig macht. Shopping stand für einige von uns natürlich auch auf dem Programm.

5. Freitag – Abreisetag

Oh, schon wieder vorbei…

An unserem letzten Tag trafen wir uns zu unserem traditionellen deutsch-französischen „petit-déjeuner“ im Collège Theodore Monod. Bei Kakao, Baguettes und Croissants verabschiedeten wir uns  von unseren französischen Freunden.

Mit dem Bus fuhren wir nach Hause und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Schön war´s!!!

            (Text: Franziska Rosarius (7a), Rebecca Rosarius (7a), Erik Hassel (7e) der GAL) 

Französische Gastschüler aus Lesquin verbringen harmonische Woche in Aldenhoven und Linnich

GAL nimmt erstmals am Schüleraustausch Linnich-Lesquin teil

Schon der Auftakt des 41. Schüleraustauschs Linnich-Lesquin war nicht wie sonst: Die Linnicher Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker kam eigens zur Begrüßung der französischen Gäste in die Aula der Realschule Linnich. Dort wartete zusammen mit den schon sehr aufgeregten deutschen Schülerinnen und Schülern der neue Schulleiter der Realschule, Thomas Hoppe-Leifgen, der bereits Weckmänner und Erfrischungsgetränke bereitgestellt hatte. Der Schüleraustausch war etwas Besonderes, denn in diesem Jahr nahmen auch erstmals Schüler der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich daran teil. So wurden alle auch von der Abteilungsleiterin I der Gesamtschule, Bettina Oidtmann, herzlich in Linnich willkommen geheißen.

Schon zu Beginn der Adventszeit hatten zahlreiche Vertreter aus Linnichs französischer Partnerstadt Lesquin den Andreasmarkt besucht. Eine Woche später folgten nun die französischen Jugendlichen, um eine abwechslungsreiche Zeit in ihrer deutschen Partnerstadt und Aldenhoven zu verbringen. 40 junge Fanzösinnen und Franzosen waren gekommen. Die Begeisterung der französischen Schüler nach Linnich zu kommen war in letzter Zeit immer so groß, dass die Realschule allein es nicht schaffte, alle Gäste in Familien unterzubringen. So beteiligt sich seit einigen Jahren auch das Gymnasium Haus Overbach in einer gelungenen Kooperation an diesem Austausch, der nach dem Auslaufen der Realschule durch die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich weitergeführt werden wird. Damit die Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft möglichst viel davon profitieren können, sorgen die Lehrerinnen Petra Wellmann und Anja Reismann, die sowohl an der GAL als auch an der Realschule Linnich unterrichten, für einen reibungslosen Übergang. Das Fach Französisch erfreut sich an allen drei Schulen großer Beliebtheit und durch den Austausch wird den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Möglichkeit gegeben, ihre Kenntnisse in der französischen Sprache zu vertiefen, sondern darüber hinaus auch die Lebensweise unserer französischen Nachbarn besser kennen zu lernen. So hatten die beiden Organisatorinnen ein abwechslungsreiches Programm für die Jugendlichen vorbereitet. Neben einem Besuch von Bonn und dem Konrad-Adenauer-Haus, der am Vortag in den Schulen inhaltlich gut vorbereitet wurde, konnten sich die Schülerinnen und Schüler auch im winterlichen Phantasialand vergnügen.

Selbst der Nikolaus sendete seine Grüße in Form von Schokoladennikoläusen, die am Dienstag für alle Schülerinnen und Schüler verteilt wurden. Das traditionelle gemeinsame Abschiedsfrühstück in der Aula der Realschule war eine gelungene Abrundung des sehr harmonisch verlaufenen Besuchs. Alle Schülerinnen und Schüler der Realschule Linnich, der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich, des Gymnasiums Haus Overbach und natürlich des Collèges Théodore Monod in Lesquin freuen sich nun auf den Gegenbesuch in Frankreich im nächsten April. 

Für die jungen Schülerinnen und Schüler der GAL war diese erste Teilnahme am Austausch schon etwas ganz Besonderes, da sie ihre im Unterricht erworbenen Französischkenntnisse nun aktiv anwenden mussten. Klicken sie sich durch unsere Bildergalerie und machen sie sich selbst ein Bild von unserer ersten Teilnahme am Austausch! Wir sind uns sicher, dass das Projekt auch in den nächsten Jahren erfolgreich weitergeführt werden kann!

Somit war die Entscheidung im Gründungsjahr der GAL die richtige gewesen, Französisch als zweite Fremdsprache anzubieten und Spanisch erst als dritte ab Klasse 8, denn wer möchte einen so eingespielten und gut laufenden Schüleraustausch auslaufen lassen und das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur aufs Spiel setzen?! Wir nicht, denn wir sind ab sofort mit dabei!