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Events und Projekte

GAL schickt Osterwünsche an Seniorenwohnanlage „Am Mühlenteich“ in Linnich

Karten künstlerisch gestaltet und mit Osterwünschen versehen

Vor allem ältere Menschen in Seniorenheimen leiden besonders unter verstärkter Einsamkeit durch die eingeschränkten Besucherzahlen in diesen Corona-Zeiten. So initiierte die Klasse 10d mit ihrem Klassenlehrer Andreas Lausberg im Fach Kunst ein Projekt, bei dem sie wunderschöne Ostermotive auf Karten brachte.

Die Gestaltung der Karten führten sie mit Hilfe der „Scratch Art“ aus. „Scratch-Art“ oder auch „Scratch Painting“ ist eine Art der Kunst. Die Bilder werden hierbei nicht gemalt, sondern sie werden gekratzt.

Versehen mit einem österlichen Spruch und liebevollen Gedanken möchten die GALlier mit ihren Karten den älteren und beeinträchtigten Menschen im Seniorenheim eine kleine Freude bereiten und verdeutlichen, dass trotz weniger Besuche an sie gedacht wird und die Schüler*innen der GAL in diesen schweren Zeiten für sie da sind.

Gesamtschule Aldenhoven-Linnich nimmt an Amnesty International Briefmarathon teil

In Zeiten der Pandemie wird das Auslaufmodell Brief zeitloser denn je

Schon häufig gab es Abgesänge auf den persönlichen Brief. Doch auch diesmal, in Zeiten der Pandemie, wo persönliche Kontakte eingeschränkt sind, erlebt der Brief eine Wiederauferstehung.

Die GAL nimmt mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7, den evangelischen und katholischen Religionskursen der Jahrgangsstufe 6 und der Klasse 6b am Amnesty International Briefmarathon teil. Begleitet werden sie von den Lehrerinnen Katharina Peters, Maren Frank und Myriam Waldau.  Der Briefmarathon findet jedes Jahr vor Weihnachten statt und läuft unter dem Motto „Schreib für Freiheit“. Darin werden junge Menschen aufgefordert, sich für Menschenrechte und die Befreiung unschuldig inhaftierter Menschen einzusetzen.

In diesem Jahr ist zum Beispiel ein Fall, für den sich die GALlier einsetzen, Jani Silva. Geboren im kolumbianischen Amazonasgebiet, setzt sich Jani für den Schutz der Bäume und des Landes ein.
Sie geriet in einen Konflikt mit dem Erdölunternehmen Ecopetrol, das 2006 die Erlaubnis erhielt, in Gebieten tätig zu werden, die sich mit dem Reservat überschneiden. Sie wehrt sich gegen diese durch Öllecks entstandenen Verschmutzungen und die daraus hervorgerufenen vergifteten Wasserquellen. Jani engagiert sich für den Schutz der Umwelt, deswegen wird sie verfolgt und mit dem Tode bedroht. Allerdings will Jani nicht aufgeben: „Weil ich mein Land verteidige, haben diese Leute ein Gewehr auf meinen Kopf gerichtet, um mich zu töten, aber ich bleibe.“

Die Amnesty Briefe richten sich an den Präsidenten von Kolumbien mit der Aufforderung Jani und alle anderen Umweltschützer zu schützen.
Dieser Fall ist ein Beispiel für viele weitere Fälle, für die sich die Schülerinnen und Schüler der GAL durch die Teilnahme am Amnesty Briefmarathon einsetzen.

So finden sie ihren Weg, die vorweihnachtliche Botschaft, sich für andere einzusetzen und Menschen in Notsituationen zu unterstützen, ganz konkret umzusetzen.

Gesamtschule Aldenhoven-Linnich beim Plastikpiraten-Projekt an der Rur

GAL entnimmt Wasserproben an der Rur in Jülich und sammelt fleißig Müll auf

Mit großer Neugier, viel Energie und einem großen Presseaufgebot im Schlepptau (WDR, Jülicher Zeitung, Deutsche Welle berichteten bereits) machten sich die kleinen GALlier der Klasse 5c gemeinsam mit Naturwissenschaftslehrerin Ramona Petri und mit Chemielehrer Peter Rockel auf den Weg an die Rur in Jülich, um dort einer wachsenden Problematik unserer Zeit zu begegnen und diese zu untersuchen.

Die durchgeführte Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ ist eine Citizen-Science-Aktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Plastik in der Umwelt“ und trägt zur Forschung über die Verbreitung von Makro- und Mikroplastik an und in deutschen Flüssen bei.

Im Vorfeld dieses Projektes standen im Unterricht die Themenschwerpunkte Ausmaß der Müllkatastrophe, Folgen des Plastiks für Meereslebewesen, Wege des Plastiks ins Meer auf dem Plan.

An der Rur durften die Schülerinnen und Schüler Probeentnahmen nach genauen methodischen Vorgaben durchführen und dadurch Teil der europaweiten Citizen-Science-Aktion werden. Die Auswertung der Proben übernimmt die Kieler Forschungswerkstatt, die die Daten zur weiteren Prognostizierung der Verschmutzung der Meere verwenden wird.

Die kleinen GALlier zeigten sich entsetzt über die Vermüllung der Uferbereiche. Maschendrahtzaun, Tonfliesen und jede Menge Plastikverpackungen waren nur einige Funde des massenhaften Mülls an der Rur.

Im Nachgang des Unterrichtsgangs werden die Plastikpiraten im Unterricht über Müllvermeidung, Recycling und Upcycling sprechen und auch über das eigene Verhalten in Bezug auf die Produktion von Plastikmüll nachdenken und diskutieren.

 

„Lernerlebnis Energiewende“ – Multivision erneut an der GAL

Nachhaltigkeit und Energiewende Schülerschaft multimedial näher gebracht

Und wieder mal schallte zu Beginn eines Schuljahres „Energie, Energie – Energie“ über die Flure der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich. Denn das Lerntheater besuchte zum 4. Mal in Folge die GAL. Die neue Kultur und Begegnungsstätte Linnich bot mit den aktuellen Hygiene- und Abstandregelungen die optimalen Voraussetzungen als Austragungsort. Das Team von FS Infotainment um Projektleiter Friedhelm Susok visualisierte erneut das Thema Energiewende, unterstützt von der Gelsenwasser AG, für die GALlier der Jahrgangsstufe 8 und setzte die 2017 begonnene Reihe der Veranstaltungen zu diesem Thema an der GAL erfolgreich fort.

Den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 wurde, obwohl diesmal die Interaktivität nicht möglich war, durch einen sehr anschaulichen und mit Wortwitz gepaarten Vortrag des Moderatorenteams, die Herkunft und Bedeutung unserer Energie nahe gebracht und leibhaftig verdeutlicht, wie sehr Energie unser Leben dominiert.

Nicht nur die erneute Sommerdürre und der beschlossene Ausstieg aus der Braunkohle, sondern vor allem der Klimawandel und die damit verbundene Bewegung „Fridays for future“ machen die Energiewende zum bedeutendsten Thema der Gegenwart.

Die schülerorientierte und altersgerechte Vortragsweise des Moderatorenteams um Michael Schmidt vermittelte in 90 Minuten spielerisch und mit vielen anschaulichen Elementen das Wissen rund um die Energie und ihre Zukunft. Während der hochinteressanten Veranstaltung wurden Energie-Erlebnisse für Schülerinnen und Schüler geschaffen, die ihnen auf multimedialem Weg neues Wissen vermittelten und vorhandenes festigen konnten. Beispielsweise erlebten die GALlier eine Reise in die Welt der Energie, erfuhren mehr darüber wie jeder einzelne von uns Energie sparen kann und wie die Energiewende vorangetrieben werden könnte.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.Energie-Unterricht.de

 

Wunschsteine des Jahrgangs 5 der GAL vor Düsseldorfer Landtag positioniert

Aktion zum Weltkindertag von Gesamtschule Aldenhoven-Linnich aufgegriffen und von Landtagsabgeordneter Dr. Patricia Peill unterstützt

Sichtlich kreativ und künstlerisch aktiv waren die kleinen GALlier. Dies bestätigten sowohl Landtagsabgeordnete Dr. Patricia Peill, als auch Schulleiterin Petra Cousin, die sich beide viel Zeit für die Übergabe und Entgegennahme der Wunschsteine des Jahrgangs 5 der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich genommen hatten. So ließ es sich Dr. Peill nicht nehmen, jeden einzelnen der vielen bunten Steine in Augenschein zu nehmen und besonders zu würdigen.

Die Kleinsten der GAL beteiligten sich an der Wunschstein-Aktion zum Weltkindertag am 20. September. Lehrerin Kerstin Sommer hatte die Initiative ergriffen und  gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen und der Schülerschaft der Jahrgangsstufe 5 zur Teilnahme an dieser gefühlvollen und kreativen Idee aufgerufen. So wurden im Kunstunterricht und mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in kleinster Feinarbeit die Wunschsteine bunt bemalt und mit Wünschen beschrieben. Die Wünsche der Kinder waren dabei sehr vielfältig. Individuelle Wünsche, aber auch weitsichtige und zukunftsorientierte waren nach der Fertigstellung auf den Steinen verewigt. Sie betrafen unter anderem die neue Klassengemeinschaft, neue Freundschaften, Spaß in der Schule sowie die aktuelle Corona-Lage mit Wünschen nach Gesundheit und dem Ende der Pandemie. Zukunftsorientierung zeigte sich bei Wünschen zu den Themenbereichen Frieden, Glück, Umweltschutz und digitaler Ausstattung der Schule.

Dr. Patricia Peill nahm die Kiste voller bunter Steine mit in Richtung Düsseldorfer Landtag, wo sie diese bereits am 8. September auslegen wird. Sie zeigte sich persönlich sehr beeindruckt von der Vielfalt der Steine und den tollen Wünschen der Kinder und erklärte, wie wichtig der Weltkindertag ist und dass die Politiker sich die Wünsche der Kinder ganz genau ansehen werden.

Ebenso deutete Dr. Peill den Versuch an, einige davon schon bald zu erfüllen. Speziell im Hinblick auf die Wünsche der kleinen GALlier versprach sie, sich persönlich für die Digitalisierung an der GAL in Bezug auf Ausstattung und Internetzugang einzusetzen.

Den Schülerinnen und Schülern der GAL gab die Landtagsabgeordnete noch die Symbolik der Steine mit auf den weiteren Lebensweg, die so "alt sind wie die Welt und damit beständig.“ So verleihe dieses besondere Material den Wünschen der Kinder ein großes Gewicht.

 

Gesamtschule Aldenhoven Linnich gestaltet Entwurf für neue Ortsschilder in Tetz

Gut verpackt trafen zu Beginn des neuen Schuljahres zwei künstlerisch kreativ und ansprechend gestaltete Ortschilder für den Ortsteil Tetz ein. So wurde eine lang gehegte Idee der Ortsvorsteherin Anja Tangerding realisiert und die Schilder konnten nach einer langen Phase der Planungen und Absprachen dem glücklichen Ortsteam übergeben werden.

Personen auf dem Foto von links nach rechts: Bettina Oidtmann (Didaktische Leiterin), Petra Cousin (Schulleiterin),  Iris Peters (Kunstlehrerin), Lothar Tertel (Vorsitzender des Fördervereins der GAL), Irina Staiger-Bonnes (Raiffeisenbank Erkelenz), Jürgen Frenken (Stellvertr. Schulleiter), Martina Lübbe (Sparkasse Düren), Andrea Muckenheim (Arbeitsgruppe), Uta Pirug (Arbeitsgruppe), Anja Tangerding (Ortsvorsteherin Tetz), Thomas Venrath (in Vertretung für Achim Grün,)

Ein kurzer Rückblick auf dieses interessante Projekt: Schon im vergangenen Schuljahr wurde die Idee der kreativen Arbeitsgruppe um Anja Tangerding, Uta Pirug und Andrea Muckenheim geboren, die Indelandbegrüßungsrahmen am Ortseingang mit neuem Leben zu füllen. Mit dieser Idee trat die Gruppe an die GAL heran. Schulleitung und Kunstlehrerin Iris Peters zeigten sofort großes Interesse und Engagement an dieser Aktion. Iris Peters startete umgehend gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ihrer Klasse eine Ideensammlung für die künstlerisch praktische Umsetzung. Die GALlier sammelten fleißig Symbole, die für den Ort Tetz stehen und überlegten, wie man mit diesen ein Ortsschild gestalten könnte. Kunstlehrerin Iris Peters verschaffte sich vor Ort selbst einen Eindruck von sehenswürdigen und symbolträchtigen Plätzen in Tetz und dokumentierte dies fotographisch.

Im nächsten Schritt wurden die Fotos digital bearbeitet und bekamen moderne expressive Farben mit vielen Kontrasten verpasst. Diese Idee entstand in der Unterrichtsreihe der Kunstgruppe, die sich derzeit mit dem Thema Expressionismus intensiv beschäftigte. So heben sich die neuen Ortsschilder deutlich von den klassischen Schildern ab und werden mit Sicherheit zu einem ganz besonderen Willkommensgruß an den Tetzer Ortseingängen werden. Zu sehen sind auf den Schildern unter anderem die Kirche, die Rur, die Rurtalbahn sowie Weiden und Weidenkörbe als Symbole für den Korbmacherort Tetz. Sogar das alte Mühlrad wird auf einem der Schilder zu neuem Leben erweckt.

Unterstützer fand dieses kreative Projekt sehr schnell durch den Förderverein der GAL, durch die Sparkasse Düren, die Raiffeisenbank Erkelenz und die Druckerei Bischof-Werbung. Herr Bischof übernahm die grafische Überarbeitung und Endgestaltung sowie den abschließenden Druck des digitalen Entwurfs der GAL, so dass am vergangenen Freitag sehr professionell gestaltete Schilder übergeben werden konnten.

Alle Beteiligten waren sich bei der Präsentation einig, dass dieses gelungene Projekt sicherlich weitere künstlerisch-kreative Aktionen der GAL erwarten lässt.

 

Handicap erleben - GIPS Projekt 2020 an der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich

Jahrgang 6 der GAL nimmt wieder an Projekt teil

Auch in diesem Schuljahr besuchten Mitglieder der niederländische Stiftung „GIPS“ (Gehandicapten Informatie Project Scholen) die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich und dies bereits zum fünften Mal in Folge. Die GALlier der Jahrgangsstufe 6 konnten sich dem Thema Leben mit Handicap auf ganz unterschiedliche Art und Weise annähern. Der aus Kerkrade stammende Verein, der ausschließlich von Gehandicapten geführt wird, ermöglicht den Schülerinnen und Schülern aus kompetenter Sicht einen Zugang zum Thema "Leben mit Handicap". So konnten sie zum Beispiel auf spielerische Weise eine Geh- oder Sehbehinderung nachempfinden. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Betroffenen beraten und sensibilisiert, wie es für Menschen mit Handicap ist, den Alltag zu bewältigen. Mit großem Interesse simulierten sie diese Situationen und probierten z.B. aus, wie es ist, ohne Arme einen PC zu bedienen, sich als Blinder in Räumen zurecht zu finden und im Rollstuhl zu fahren. Im Rahmen der Inklusion erfuhren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 6. Klassen eine Sensibilisierung für das Leben in einer inklusiven Gesellschaft.

Auch die Schülerinnen und Schüler äußerten ihren bleibenden Eindruck zu diesem Projekt. Romina: „Ich fand es toll, weil man einen Einblick ins Leben und in den Alltag der betroffenen Menschen bekommen hat. Ich habe gelernt, dass man den Menschen mit einer Behinderung helfen und viel, viel mehr Rücksicht nehmen sollte.“

Das Projekt besteht aus praktischen und theoretischen Sequenzen und so folgten auf den praktischen Teil zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler an den Projektleiter Horst Boltersdorf, der das Projekt seit 6 Jahren im Großraum Aachen, Düren und Heinsberg leitet. Er betonte zudem, dass sein Verein nicht nur an Schulen Halt macht, sondern auch an der RWTH Aachen Lehramtsstudent*innen und Pflegeschüler*innen am Uniklinikum sowie viele andere Berufsgruppen im Umgang mit Behinderten ausbildet. Sein Motto lautet: „Kein Mitleid, sondern Mitfreude!“

Bei der Reflexion des Projekts verdeutlichten die kleinen GALlier die Vielfältigkeit einer Gesellschaft, indem sie diese als Gewinn herausstellten: „Ich fand alle sehr nett, da sie so sind, wie sie sind.“

 

Zirkus Zappzarap gastierte an der GAL

Grandiose Aufführung zum Abschluss der Projektwoche

Kein gewöhnlicher Samstag war es für die Kinder der Stufe 5 der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich, denn im Anschluss an den Tag der offenen Tür folgte am frühen Nachmittag die Krönung des Tages mit der finalen Zirkusaufführung, die eine Projektwoche mit dem „Schulzirkus Zappzarap“ wundervoll abrundete.


Unter dem Leitspruch „Kannst du nicht war gestern!“ entdeckten die kleinen GALlier neue Grenzen, die es zu überwinden galt. Vorausgegangen war Montagmorgen eine Aufführung der Lehrer*innen der Gesamtschule, die ihrerseits ebenfalls ihre Grenzen überwunden hatten und für die jungen GALlier eine beeindruckende Show präsentierten. Und so folgten die Schüler*innen schnell dem Beispiel ihrer Lehrer*innen.
Ausdauer, Disziplin und viel Training sorgten für eine phantastische Vorstellung in der Manege, die in der voll besetzten Aldenhovener Sporthalle installiert wurde. Schlag auf Schlag folgte eine Zirkusnummer der anderen. Das begeisterte Publikum war gebannt von geschickten Jongleuren, Feuerschluckern und Fakiren, die furchtlos über Glasscherben gingen. Seil- und Reifennummern sowie Jonglagen mit bezaubernd bunten Tüchern beeindruckten die Zuschauer nicht minder. Waghalsige Akrobatik mit und ohne Leitern sorgten für atemlose Stille und Anspannung, die in tosendem Applaus mündete.
Schließlich hatte die große Schar der Clowns mit ihrem schauspielerischen Talent immer wieder die Lacher auf ihrer Seite.

In nur einer Woche wurden die Schülerinnen und Schüler zu Artisten der Zirkuswelt und erlebten mit Spannung und Stolz die Begeisterung des Publikums. Der Rückblick auf diese außergewöhnliche Woche zeigt, dass vor allem das pädagogische Konzept, die künstlerische Gestaltung und die professionelle Begleitung eine eindrucksvolle Zirkuswoche prägten, die den Schülerinnen und Schülern in wundervoller Erinnerung bleiben wird.

 

Handicap erleben - GIPS Projekt 2019 wieder an der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich

Erneute Durchführung des Projekts in Jahrgangs 6 der GAL

 

Auch in diesem Schuljahr besuchte das „Projekt GIPS“ die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich und dies bereits zum vierten Mal in Folge. Die GALlier der Jahrgangsstufe 6 konnten sich dem Thema Leben mit Handicap auf ganz unterschiedliche Art und Weise annähern. Der aus Kerkrade stammende Verein, der ausschließlich von Gehandicapten geführt wird, ermöglicht den Schülerinnen und Schülern aus kompetenter Sicht einen Zugang zum Thema "Leben mit Handicap". So konnten sie zum Beispiel auf spielerische Weise eine Geh- oder Sehbehinderung nachempfinden. Die Schülerinnen und Schüler wurden von betroffenen beraten und sensibilisiert, wie es für Menschen mit Handicap ist, den Alltag zu bewältigen. Mit großem Interesse simulierten sie diese Situationen und probierten aus, wie es ist ohne Arme einen PC zu bedienen, sich als Blinder in Räumen zurecht zu finden und im Rollstuhl zu fahren. Im Rahmen der Inklusion erfuhren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 6. Klassen eine Sensibilisierung für das Leben in einer inklusiven Gesellschaft.

Das Projekt besteht aus praktischen und theoretischen Sequenzen und so folgten auf den praktischen Teil zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler an den Projektleiter Horst Boltersdorf, der das Projekt seit 6 Jahren im Großraum Aachen, Düren und Heinsberg leitet. Er betonte zudem, dass sein Verein nicht nur an Schulen Halt macht, sondern auch an der RWTH Aachen Lehramtsstudenten, Pflegeschülern am Uniklinikum und viele andere Berufsgruppen im Umgang mit Behinderten ausbildet. Sein Motto lautet: „Kein Mitleid, sondern Mitfreude!“

 

Fastenaktion 2018: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen

Fasten? Auch in diesem Jahr luden Frau Klosky und Herr Post in Aldenhoven sowie Frau Busse in Linnich alle interessierten Schüler und Schülerinnen während der Fastenzeit immer mittwochs in der Mittagspause zu einem Treffen ein. Zur Fastenaktion gehörte nicht nur der Austausch über den Verzicht auf Lebensmittel, sondern u.a. auf körpereigene Kommunikationsformen.

Wer kennt sie nicht, die drei Affen, die sich die Augen, die Ohren und den Mund zu halten?

Während der Pausenaktion wurden die Symbole der Affen auf unterschiedliche Weise umgesetzt. Zum Beispiel verbrachten Schüler und Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe gemeinsam ihre Mittagspause unter der Beeinträchtigung jeweils eines ihrer Kommunikationsmittel. Die Jahrgangsstufen 5 bis 7 versuchten eine Pause lang zu schweigen – gar nicht so einfach, wie wir festgestellt haben. Zum Glück gab es aber Ablenkung mit Knete, leiser Musik und Mandalas.

Die praktischen Übungen zur Kommunikation schulten  Aufmerksamkeit, Fähigkeit zur Beobachtung, Ausdrucksweise und die  Möglichkeiten, etwas ohne Worte zu „sagen“. Übungen der nonverbalen Kommunikation drehten sich um das Erklären („nicht reden“)  und Erraten („nichts hören, nichts sagen“ – nur schreiben)  von Begriffen ohne Worte und das miteinander Zeichnen eines gemeinsamen Bildes ohne zu reden. Die Annahme, das Zeichnen habe ausschließlich etwas mit Sehen zu tun, wurde in einer weiteren Übung widerlegt.  Die Schüler und Schülerinnen erhielten eine Augenbinde,  einen Stift und ein Blatt Papier sowie die Aufgabe ein Bild zu malen. Witzige und originelle Ergebnisse waren garantiert. Auch Formen und Figuren mit verbundenen Augen zu kneten, wurde mit Bravour gemeistert.

Es geht auch ohne Worte: „Sag´s mit Hasi!“ oder „Nicht nur an sich selbst denken, anderen einen Hasen schenken!“

Zum Abschluss der Fastenaktion wurden viele bunte und schmackhafte Schoko-Osterhasen auf Bestellung an Schülerinnen und Schüler, an Lehrkräfte, an die Schulleitung und andere Mitglieder der Schulgemeinde verteilt. Während der Pause wurden diese verkauft, beschriftet und am letzten Schultag vor den Osterferien verteilt. Manche haben den Schulhof nicht mehr verlassen.

Die Aldenhovener Kinder tauschten sich zum Abschluss bei einem lockeren Gang durch Aldenhoven noch einmal über die zurückliegende Fastenzeit aus und setzten sich – bevor der Gong in die Osterferien entließ – zum gemeinsamen Fastenbrechen gemütlich zusammen.

 

Frische Landluft schnuppern 

Der WP-Naturwissenschaften-Kurs der Jahrgangsstufe 8 durfte am 19.10.17 den Hof der Familie Kremer ganz genau unter die Lupe nehmen. Nachdem die SchülerInnen den Rindern einen kleinen Snack zukommen ließen, bestaunten sie nicht nur Hühner, Pferde und tonnenweise eingeholter Kartoffeln, sondern auch einen eindrucksvollen Fuhrpark, den sie mit Freude bestiegen und begutachteten. Spätestens nach der professionellen Einweisung durch Lukas Kremer und seinem Großvater, hatten auch die Kursleitung Frau Petri und ihr Unterstützer Herr Schöbben ihre Leidenschaft fürs Treckerfahren entdeckt... 
Herzlichen Dank an Familie Kremer an dieser Stelle auch nochmal für die Verpflegung mit leckerstem selbstgebackenen Kuchen und Getränken.
Ein tolles Erlebnis!

Projekttag und Elternabend zum Thema "Cybermobbing"

Am Mittwoch, den 24. Mai 2017, fand an unserer Schule zum 3. Mal ein Projekttag zum Thema „Cybermobbing“ für die Klassen der Jahrgangsstufe 5 statt, der in enger Kooperation mit der Polizei durchgeführt wird. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür!

  Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • für die Folgen von Cybermobbing sensibilisiert werden.
  • über die Gefahren aufgeklärt werden.
  • Ideen und Strategien für (Selbst-)Schutz erarbeiten.
  • Informationen über rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen erhalten.

Nähere Informationen zur Thematik erhielten Eltern und Erziehungsberechtigte am einem Elternabend.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Busse gerne zur Verfügung (s.busse@gesamtschule-aldenhoven-linnich.de)

 

„Einmal ging Jesus in die Wüste“ – Fastenaktion 2017

Fasten? Ich? Diese Fragen gingen einigen unserer Schülerinnen und Schüler wohl durch den Kopf, als sie das erste Mal die Plakate von Frau Busse und Frau Klosky sahen. Dort stand geschrieben, dass alle interessierten Kinder während der Fastenzeit immer donnerstags in der Mittagspause zu einem kleinen Treffen eingeladen sind. Und so trafen sich vor fünf Wochen rund 30 Kinder zum ersten Mal, um sich über das Fasten zu unterhalten, Erfahrungen auszutauschen und das eigene Durchhalten zu erleben. Dabei haben wir gemeinsam festgestellt, dass Fasten nicht immer nur Verzicht bedeutet. Man verbringt zum Beispiel wieder mehr Zeit mit seinen Freunden, wenn man für eine Woche (oder sogar mehr?) auf das Handy verzichtet. Fasten heißt also auch, einen guten Eintausch für das zu finden, was man eigentlich so gerne hat: Der Mama im Haushalt helfen, die Tante wieder einmal besuchen, der Lehrerin ein Kompliment machen (Danke, Nina!). Wir haben einige gute Ideen gefunden!

Während wir in gemütlicher Runde über das Fasten geredet haben, sind schon fast nebenbei ganz tolle Dekorationen zur Vorbereitung auf die Osterzeit entstanden. Fotos mit unseren „Verbotsschildern“ schmücken die Fenster zum Schulhof, ein Osterstrauch blüht mit unseren ganz persönlichen Fasten-Vorhaben im Klassenraum und ein selbstgestaltetes Hungertuch wird uns am Freitag vor den Ferien zu unserem gemeinsamen Picknick begleiten. An diesem Tag werden wir – eine Woche früher als üblich – das Fasten gemeinsam brechen und uns auf die Osterferien und die Auferstehung Jesu freuen.

Nahrungsmittel zur Zeit Jesu

… war das Thema einer Religionsstunde des katholischen Kurses bestehend aus den Klassen 5b und 5c. Auf dem Boden aufgebaute Lebensmittel überraschten die Schülerinnen und Schüler, als sie vom Sportunterricht zum Klassenraum der 5b kamen. Als der Blick der Kinder auf Ziegen- und Schafskäse, Oliven, Fladenbrot, Honig, Datteln, Granatapfel, Weintrauben und Rosinen fiel, war schnell klar worum es ging und die erste Verwirrung legte sich. Hilfreich war sicher, dass in den letzten Stunden schon das Leben zur Zeit Jesu auf dem Programm stand. 

Nachdem zuerst einmal geklärt wurde, was dort alles vor einem lag, konnten auch schnell die zwei Fehler benannt werden, die Herr Post eingebaut hatte. Natürlich konnte sich Jesus als Kind nicht an der Schokolade bedienen oder in eine knackige Paprika beißen. 

Dann konnte endlich auf dem Boden Platz genommen und alles probiert werden. Überraschend viele Schülerinnen und Schüler probierten die aufgebauten, teilweise unbekannten, Lebensmittel, besonders der Granatapfel fand neue Fans. Ein Schüler meinte am Ende, dass das seine beste Religionsstunde war und er sich immer daran erinnern wird.  

 

Schüler gestalten Adventskalender im Aldenhovener Rathaus

Nach dem Motto: "Alle Jahre wieder" fertigten junge Künstler der GAL unter der Leitung von Frau Peters ein beeindruckendes gotisches Fensterbild in der Größe 1,30m X 1,50m für den Adventskalender im Aldenhovener Rathaus an. In diesem Jahr dienten die Werke des Künstlers ChaGALl als Inspirationsquelle. Das Motiv zeigt ein ruhendes Kind auf dem Rücken einer fliegenden Taube, dass Frieden und Hoffnung in die Welt trägt. Somit wünschen wir allen eine friedliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest. 

 

 

 

"Kreativprojekt-Schilderwald" in Aldenhoven

Die GAL beteiligt sich am Kreativprojekt „Schilderwald“

Am 20.05.2016 um 14:00 Uhr findet im Römerpark die offizielle Eröffnung des Kreativprojektes „Schilderwald“ der Gemeinde Aldenhoven statt. Unsere Schule beteiligt sich mit einer Schilderinsel, die mit vielen individuellen Schildern bestückt ist. Die AG „Schülerfirma“ hat sich gemeinsam mit der Klasse 5d dieser Aufgabe gewidmet und kreative Ideen „zu Schilde“ gebracht.

Jedes Ausstellungsstück greift das Motto „Schulleben der GAL“ auf und zeigt, wie vielfältig unsere Schule ist. Von der „Schultüte“ bis zum „Sport“ ist einiges vertreten. Die Mädchen und Jungen haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Mit zahlreichen Ideen, viel Freude und Engagement wurden Entwürfe angefertigt, gesägt, gepinselt und geschraubt, bis die Exponate ausstellungswürdig waren. Hier schon einmal ein kleiner Blick auf die fertigen Schilder, die dann im Römerpark „live“ betrachtet werden können.

 

Die AG "Schülerfirma" präsentiert stolz ihre Arbeiten:

 

Aldenhoven und Linnich wachsen zusammen!

 Die Schülerfirma stellt sich vor!

 Achtung, eine neue Schule entsteht...

 ... mit einem Sportprofil...

 ...und vielen Kindern, die...

 ...ihre eigenen Schultüten kreativ "basteln".

 

Ausstellung „MACHT EUCH EIN BILD“  in unserer Schule –

ein Beitrag für die Mitmach-Aktion der Evangelischen Kirche im Rheinland

Das Interesse der Schüler/innen des Faches Evangelische Religionslehre an der Offenbarungsgeschichte war so groß, dass der Vorschlag, sich mit dem Inhalt im Rahmen einer Mitmach-Aktion der Evangelischen Kirche im Rheinland auseinanderzusetzen, sofort auf Zustimmung stieß. Während der Vorbereitung fand eine intensive Auseinandersetzung mit der Bibelstelle

„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald.

– Amen, ja, komm, Herr Jesus.“ (Offenbarung 22,20)

statt.

Auf die Frage, warum den Schüler/innen DIESE Bibelstelle gefällt, antworteten sie u.a.: „Sie gibt uns Hoffnung – sie erinnert die Menschen daran, dass Sie nicht alleine sind.“

Anschließend machten sich die Fünftklässler/innen mit Eifer an die Arbeit, die Bedeutung der biblischen Worte in ihren Bildern hervorzuheben. Den Schüler/innen waren keine Grenzen gesetzt, ihre Lehrer standen ihnen lediglich beratend zur Seite.

Gemeinsam wurde eine Ausstellung mit anschließender Wahl vorbereitet, zu der auch die Schüler/innen und Lehrer/innen der Fächer Praktische Philosophie sowie Katholische Religionslehre eingeladen wurden. Zu diesem Zweck wurde der Differenzierungsraum unserer Schule kurzerhand zu einer Galerie mit eigenem Wahlbereich umgestaltet. Mit Stolz präsentierten die Fünftklässler/innen den Gästen ihre äußerst ansehnlichen Werke.

Das ausgewählte Bild wird nun Teil einer Online-Bibel aus 500 Bibelversen und 500 Bildern, von der es auch eine Druckfassung geben wird. Darüber hinaus werden die Bilder noch in einer weiteren Ausstellung der Evangelischen Kirche in Aldenhoven zu sehen sein.